Gerhard Günther - Mitglied des Thüringer Landtages
08.04.2011 20:37 Alter: 1 year

CDU-Wirtschaftspolitiker kommt zuversichtlich von Hannover Messe zurück. Gerhard Günther: Thüringer Wirtschaft mit vollen Auftragsbüchern

Rubrik: Pressemitteilungen

Erfurt - "Die Thüringer Unternehmen haben volle Auftragsbücher und sehen positiv in die Zukunft. Diese Entwicklung muss die Politik jetzt unterstützen." Diesen Eindruck formulierte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagfraktion, Gerhard Günther, heute nach der Rückkehr von der Hannover Messe. Günther erneuerte seine Forderung, dass die Mitarbeiter über gute Löhne am Aufschwung teilhaben müssen. Beeindruckt zeigte sich der Wirtschaftspolitiker vom großen technischen Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien. 

Günther besuchte gestern und heute mit dem Wirtschaftsausschuss des Landtags Deutschlands größte Industriemesse und führte vor Ort zahlreiche Gespräche mit Thüringer Unternehmen. "Das kräftige Wachstum der Thüringer Wirtschaft hat sich auch an allgemein zuversichtlich gestimmten Lagebeurteilungen gezeigt", sagte der Wirtschaftspolitiker. Die Unternehmer wüssten zugleich, dass die Zukunft von motivierten und qualifizierten Belegschaften abhängt. "Unsere Gesprächspartner schätzen die Qualität ihrer Mitarbeiter, und diese Mitarbeiter müssen spürbar an der positiven Entwicklung beteiligt werden. Gutes Geld für gute Arbeit lautet deshalb das Gebot der Stunde", so Günther wörtlich.

Für den zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien werden die technologischen Voraussetzungen nach Meinung des Wirtschaftspolitikers immer besser. Der Fortschritt hat jedoch auch seinen Preis, wie er am Beispiel von Brennstoffzellen zur Stromgewinnung erörterte. "Da geht mehr, als der Laie ahnt. Eine entsprechende Anlage für ein Einfamilienhaus für vier Personen kostet heute jedoch immer noch 200 000 EUR und ist mit erheblichen Unterhaltskosten verbunden. Auch wenn der Aufwand durch die Massenproduktion sicherlich sinken würde, sind für einen Umstieg auf erneuerbare Energien enorme Investitionen erforderlich", schloss Günther.