Gerhard Günther zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Thüringen. Im Auf-schwung Stammbelegschaften aufstocken
Rubrik: PressemitteilungenErfurt - „Die Leiharbeit bleibt eine wichtige Brücke in den ersten Arbeitsmarkt. Entscheidend ist, dass sie nicht endlos verlängert wird, sondern in Festanstellungen mündet“. Das hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Fraktion, Gerhard Günther, mit Blick auf die heute vorgestellte Arbeitsmarktstatistik für Thüringen erklärt. Günther riet den Unternehmen, aus wohlverstandenem Eigeninteresse, qualifizierte Leiharbeiter in die Stammbelegschaften zu übernehmen, denn es zeige sich, dass das Arbeitskräftepotential weiter sinkt und die Zahl der Lehrstellen die der Bewerber deutlich übersteigt.
Insgesamt sieht Günter in der niedrigsten Märzarbeitslosenquote seit 1991 eine „eindrucksvolle Bestätigung für die Weitsicht Thüringer Unternehmer, die fachliche Qualität der Arbeitnehmer und das gute wirtschaftspolitische Fundament Thüringens. Der Garten beginnt zu blühen und nun muss man die Pflanzen hegen und pflegen, damit sie weiter wachsen“, so Günther. Maßstab müsse sein, den Aufschwung zu verstetigen, aber nicht durch zu viele Eingriffe und Auflagen zu belasten. Mit einem maßvollen Vergabegesetz und einem Mittelstandsförderungsgesetz habe die CDU-Fraktion dazu beigetragen.
Der Zuwachs der Beschäftigung geht laut der aktuellen Statistik des Bundesagentur zu einem erheblichen Teil, jedoch keineswegs ausschließlich auf die Leiharbeit zurück. „Das verbürgt Flexibilität im Aufschwung. Das Ziel muss aber auch klar sein: Entscheidend ist, dass diese Beschäftigungsform eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt ist und nicht für die Mehrzahl der Leiharbeiter zur Dauersituation wird“, so Günther. Wie er weiter ausführte, „muss der Aufschwung auch auf dem Gehaltszettel der Mitarbeiter ankommen. Ich habe aus vielen Gesprächen den Eindruck, dass die Unternehmer das auch wissen und entsprechend handeln“, so Günther abschließend und bekräftigt damit noch einmal die Forderung „Guter Lohn für gute Arbeit“.