Gerhard Günther: Thüringen kann seine Stärken offenbar voll ausspielen. Länderranking des Instituts der deutschen Wirtschaft: 5. Platz für Thüringen
Rubrik: PressemitteilungenErfurt - „Thüringen kann seine Stärken nach der Wirtschaftskrise offenbar voll ausspielen und gehört zu den dynamischsten deutschen Ländern.“ Das hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion zu einem aktuellen Länderranking des Instituts der deutschen Wirtschaft gesagt.
Die Verfasser haben im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung verglichen. Thüringen belegt dabei den fünften Platz. Die Spitzenposition nimmt Baden-Württemberg ein, die Rote Laterne trägt Mecklenburg-Vorpommern.
Gerhard Günther sieht sich durch die Studie in seiner Grundauffassung bestätigt: „Die erfolgreichen Branchennetzwerke und ein gutes und breites Fundament mit vielen mittelständischen, innovativen Unternehmen sind die Basis unseres Erfolgs. Darauf muss auch die Wirtschaftsförderung ausgerichtet werden. Die bekannten Stärken stärken und die Vielfalt als Reservoir beständiger Erneuerung zu erhalten, das gehört zusammen“, so der Wirtschaftspolitiker wörtlich. Eine reine Leuchtturmpolitik halte er für verfehlt.
Der Tageszeitung „Die Welt“ (25.3.20011) zufolge kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Grenzziehungen zwischen alten und neuen Ländern sich zunehmend auflösen und alte Stärken und Schwächen wieder verstärkt hervortreten. „Thüringen ist eine traditionell leistungsfähige und innovative Region gewesen. Die CDU hat seit 1990 dafür gearbeitet, wieder daran anknüpfen zu können. Die Entwicklung zeigt, dass dies zu gelingen scheint. Das Ziel, bis 2020 zu den Top Fünf in Deutschland zu gehören, ist erreichbar“, so Günther