Appell an Unternehmen: Qualifizierte Leute aus der Zeitarbeit in die eigene Belegschaft übernehmen
Rubrik: PressemitteilungenErfurt – „Die Zeitarbeit erweist sich einmal mehr als Brücke in die Beschäftigung. Angesichts der guten Verfassung des Arbeitsmarkts wächst nun aber auch die Aussicht, dass immer mehr Arbeitnehmer in eine dauerhafte Beschäftigung bei einem Arbeitgeber kommen.“ Das hat der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gerhard Günther, zu den heute vorgelegten Arbeitsmarktzahlen für Thüringen gesagt. „Die positive Entwicklung auf dem Thüringer Arbeitsmarkt entspricht den Einschätzungen unserer Fraktion im Verlauf des letzten Jahres“, sagte Günther.
Nach seinen Worten ist die deutliche Belebung der Thüringer Wirtschaft nach der Krise für die positive Entwicklung verantwortlich. In diesem Zusammenhang muss man den weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote auf 10,4 Prozent sehen. Als Indiz für den sich belebenden Arbeitsmarkt, wertete Günther die zurückgehende Kurzarbeit, die sich als wichtiges arbeitsmartpolitisches Instrument bewährt habe, aber keine Dauerlösung sein dürfe. Der zuletzt gestiegene ifo – Geschäftsklimaindex lässt eine weitere positive Entwicklung erwarten, welche durch die richtige politischen Instrumente unterstützt werden muss.
Der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitiker appellierte an die Unternehmen, Zeitarbeitnehmer fest in die eigenen Belegschaften zu integrieren. „Das zügig abnehmende Unterbeschäftigung und die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften quer durch viele Branchen zeigt, dass das Fachkräftepotential begrenzt ist. Vorausschauende Personalpolitik heißt, gute Leute zu binden“, so Günther. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Fraktion sich nachdrücklich für einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche eingesetzt habe.