Gerhard Günther - Mitglied des Thüringer Landtages

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29.09.2011 14:43 Alter: 233 days

Auch schwer vermittelbare Arbeitslose verdienen Chance

Rubrik: Pressemitteilungen

Erfurt - "Die Arbeitsmärkte müssen flexibel gehalten werden, damit auch schwer vermittelbare Arbeitslose eine Chance erhalten." Das haben die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerhard Günther und Elke Holzapfel, zu den heute vorgelegten Arbeitsmarktzahlen für den Monat September gesagt. Der Thüringer Arbeitsmarkt hat sich auch im September gut entwickelt. Anteil daran hat auch die Zeitarbeit. "Ich bleibe skeptisch, wenn diese Flexibilität auch durch immer restriktivere Förderrichtlinien zunehmend eingeschränkt wird", sagte Günther. "Zeitarbeit muss auch aus Sicht der CDU die Ausnahme bleiben, aber sie ist kein Teufelswerk und bietet Menschen Perspektiven, die es am Arbeitsmarkt schwer haben", fügte Holzapfel hinzu.


Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,1 Prozent. Das ist die geringste Septemberarbeitslosigkeit seit 1991. Die Beschäftigtenzahl hat nochmals zu- und die Unterbeschäftigung abgenommen. Der Bestand an gemeldeten Stellen wuchs gegenüber dem Vorjahr nach Angaben der Regionalagentur Sachsen-Anhalt-Thüringen gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent. "Es ist erfreulich, dass Unternehmen angesichts dieser Entwicklung auch schwächeren Jugendlichen und Älteren eine Chance geben", sagte Holzapfel. "Dabei ist das Ende der Fahnenstange allerdings noch längst nicht erreicht, wie der immer noch deutlich höhere Anteil älterer Arbeitsloser zeigt", ergänzte sie.


Günther stellte heraus, dass der Beschäftigungszuwachs in Thüringen zu 14,3 Prozent auf die Zeitarbeitsbranche entfällt. "Sie hat einen erkennbaren Anteil am Aufschwung am Thüringer Arbeitsmarkt. Wir werben bei Unternehmern ständig dafür, bewährte Zeitarbeiter in die Stammbelegschaften zu übernehmen. Dennoch hat die Zeitarbeit für Auftragsspitzen und als Bücke in den Arbeitsmarkt eine Funktion, die man anerkennen sollte", so der Wirtschaftspolitiker.