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Gerhard Günther (CDU) zur Schwerpunktsetzung in der Wirtschaftsförderung. Größeren Anteil der GRW-Mittel für die einzelbetriebliche Förderung
Rubrik: PressemitteilungenErfurt - Die Wirtschaftsförderung soll stärker auf die einzelbetriebliche Förderung ausgerichtet werden. Das hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerhard Günther, heute im Nachgang zur Landtagsdebatte über die Thüringer Wirtschaftspolitik in Erfurt bekräftigt. Über die GRW-Förderung sollen zukünftig mehr Mittel für die einzelbetriebliche Förderung und entsprechend weniger für die wirtschaftsnahe Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden.
"In der Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur haben wir einen Förderanteil von 90 Prozent, bei der einzelbetrieblichen Förderung beträgt diese Quote 20 Prozent. Die einzelbetriebliche Förderung generiert deutlich höhere private Investitionen. Zusätzlich können durch eine Verschiebung in der Förderung mehr Anträge bewilligt werden, statt möglicherweise wenige große Einzelprojekte im Bereich der Infrastruktur zu fördern", erläutert Günther seine Forderung.
Das Verhältnis zwischen einzelbetrieblicher Förderung und der Förderung wirtschaftsnaher Infrastruktur beträgt aktuell 60 zu 40. Günther will es im nächsten Jahr auf 80 zu 20 verändern.
