Gerhard Günther - Mitglied des Thüringer Landtages

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29.06.2011 12:43 Alter: 325 days

Gerhard Günther: Präqualifizierung muss endlich umgesetzt werden. Wirtschaftsarbeitskreis der CDU besuchte Unternehmen in Weimar

Rubrik: Pressemitteilungen

In den mittelständischen Unternehmen gibt es eine große Erwartung, dass das von der CDU-Fraktion durchgesetzte Präqualifizierungsverfahren jetzt auch umgesetzt wird.

Diese Schlussfolgerungen zog der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Fraktion im Thüringer Landtag, Gerhard Günther, heute aus Besuchen des Wirtschaftsarbeitskreises der Fraktion in mehreren Unternehmen in Weimar. Wirtschaftsnahe Forschung und die Vermarktung Thüringens waren weitere Themen der auswärtigen Arbeitskreissitzung am gestrigen Dienstag.

Günther monierte, dass das Präqualifizierungsverfahren, das eine einfachere Beteiligung an Vergabeverfahren ermöglichen soll, noch nicht umgesetzt ist. „Das Präqualifizierungsverfahren darf nicht nur im Gesetz stehen. Es muss nunmehr auch per Richtlinie oder Rechtsverordnung anwendbar gemacht werden. Genau das werden wir jetzt mit Nachdruck verfolgen“, verdeutlichte der Wirtschaftspolitiker den Handlungsbedarf. Insbesondere bereits zertifizierte Unternehmen fordern nach Angaben des Wirtschaftspolitikers, dass die Zertifizierung endlich auch entsprechend Anerkennung findet.

Beim Besuch des Instituts für Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar e.V. informierten sich die Landtagsabgeordneten über die Bedeutung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen als Dienstleister für die Thüringer Wirtschaft. „Viele kleine und mittelständische Unternehmen können keine eigene Forschung betreiben. Hier sind die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen als Dienstleister gefragt und müssen durch uns entsprechend unterstützt werden“, so Günther.

Ein weiterer Termin galt der agenos GmbH, einem mittelständischen, überregional tätigen Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Informationstechnologie. Nach Meinung der dortigen Gesprächspartner können im Bereich Tourismus und Vermarktung des Freistaats noch große Potentiale genutzt werden. „In beiden Unternehmen zeigte sich, dass Themen nicht nur plakatiert werden dürfen, sondern verwertbare Aktivitäten folgen müssen. Viele Unternehmer haben konkrete Ideen dazu. Diese müssen nur aufgegriffen werden, da muss Politik unterstützend wirksam werden“, fasste der Wirtschaftspolitiker seine Eindrücke zusammen.